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Tribologie H


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HAFTFÄHIGKEITS-VERBESSERER
Hochmolekulare Kohlenwasserstoffe, hochpolymere Verbindungen, Aluminiumseifen usw., die eine Erhöhung der oeleigenen Kohäsion bewirken sollen. Verstärkung des Haftvermögens von Oelfilmen auf Metalloberflächen durch strukturviskose Eigenschaften, meist mit Viskositäts-erhöhung verbunden.

HAFTSCHMIEROELE
Schmieroele mit Haftfähigkeitsverbesserern; zähklebrige, oft bitumöse, hoch viskose Schmierstoffe, die auch vorgelöst verwendet werden.

HÄRTEOELE
Werden zum Härten, Vergüten und Anlassen von Stahl verwendet. Man unterscheidet Anlassoele, Warmbadhärteoele, Hochleistungshärteoele, Blankhärteoele (für blanke Oberflächen), abwaschbare Härteoele und emulgierbare Härteoele, die je nach Stahlart, Abkühlvermögen, Härtungsprozess und Materialanforderungen eingesetzt werden.

HEAVY-DUTY-MOTORENOEL (HD-OEL)
Motorenoel, das durch Wirkstoffzusätze (Additives) speziell den schweren Anforderungen in Diesel- und Otto-Motoren angepasst ist.

HEISSLAGERSCHMIERFETTE
Die neuere Bezeichnung ist Hochtemperaturfette; Lithiumfette können für Dauertemperaturen bis ca. 130 °C und Spitzentemperaturen bis ca. 140 °C eingesetzt werden; Bentonitfette können für Dauertemperaturen bis ca. 160 °C und spezielle MoS2-, Silikon- und Synthesefette bis max. 260 °C verwendet werden.

HEIZOELE
Sind flüssige Brennstoffe, die für   unterschiedliche Brennzwecke geeignet sein müssen. Heizoel EL ist ein extra leichtflüssiger Brennstoff, der aus Kohlenwasserstoffen (Mitteldestillat) besteht. Kohlenwasserstofflösliche Wirkstoffe können enthalten sein: DIN 51 603 T 1.

Heizoel L, T und M sind flüssige Brennstoffe aus Erdoel, Schieferoel, Steinkohlen- oder Braunkohlenteeren: DIN 51 603 T 2.

Heizoel S ist ein schwerflüssiger Brennstoff aus der Verarbeitung von Mineraloel- und Mineraloelprodukten: DIN 51 603 T 3.

Heizoel ZT und C sind flüssige Brennstoffe aus der Verarbeitung von Schieferoel, Aromatenfraktionen, Steinkohlen- und Braunkohlenteeren: DIN E 51 603 T 4.

Heizoel SA ist ein schwerflüssiger schwefelarmer Brennstoff aus der Verarbeitung von Mineraloel und Mineraloelprodukten.


HOCHDRUCK-SCHMIERMITTEL
Schmieroele und –fette mit Hochdruckzusätzen (Extreme Pressure-EP), die bei Grenzreibung grösseren Verschleiss bzw. Anfressen verhindern; die Wirkstoffe sind polare Zusätze, Chlor-, Schwefel-, Phosphorverbindungen usw. in locker gebundener Form; es entstehen u.a. bei Reibung Metallsalzschichten; diese verhindern die direkte Berührung von Metall auf Metall. (siehe EP-Schmierstoffe).

HONOELE
Dünnflüssiges Schneidoel für den Honvorgang bei der Metallbearbeitung; Viskosität ca. 6 bis 10 mm2/s bei 20 °C; entscheidend sind: Honart, Geschwindigkeit, Material, Honsteine usw.

HYDRAULIKOELE
Alterungsbeständige, dünnflüssige, nichtschäumende, hochraffinierte Druckflüssigkeiten aus Mineraloel und/oder Syntheseoel mit tiefem Stockpunkt für den Einsatz in Hydraulikanlagen, vorwiegend mit hydrostatischem Antrieb; sie dürfen in Hydraulikanlagen mit hydrodynamischem Antrieb verwendet werden, soweit sie den Anforderungen dieser Antriebe entsprechen.

HL
Sind Hydraulikoele (Druckflüssigkeiten) aus Mineraloelen mit Wirkstoffen zum Erhöhen des Korrosionsschutzes und der Alterungsbeständigkeit: DIN 51 524 T 1.


HLP
Sind Hydraulikoele (Druckflüssigkeiten) aus Mineraloelen mit Wirkstoffen zum Erhöhen
des Korrosionsschutzes, der Alterungsbeständigkeit sowie zur Verminderung des Fressverschleisses im Mischreibungsgebiet: DIN 51 524 T 2, VDMA 24 318.

HVLP
Sind Hydraulikoele (Druckflüssigkeiten) aus Mineraloelen mit Wirkstoffen zum Erhöhen des Korrosionsschutzes, der Alterungsbeständigkeit, zur Verminderung des Fressverschleisses im Mischreibungsgebiet sowie zur Verbesserung des Viskositäts-Temperatur-Verhaltens: DIN 51 524 T 3.

HLPD
Sind Hydraulikoele mit detergierenden Zusätzen.

HYDRIERUNG
Ist die Bezeichnung für die unter Freisetzung von Energie ablaufende Einführung von Wasserstoff in eine chemische Verbindung, z.B. Anlagerung von Wasserstoff an Kohlenstoff- bzw. Kohlenwasserstoff-Verbindungen; Verbesserung von Mitteldestillaten, Schmieroelen usw.; spaltende Hydrierung ist die Zerlegung von schweren Oelen zu leichteren Kohlenwasserstoffverbindungen bei Anlagerung von Wasserstoff.

HYDRODYNAMISCHE SCHMIERUNG
Liegt vor, wenn während des Bewegungsablaufs vollständige Trennung der Gleitflächen durch einen Schmierstoffilm erreicht ist.

HYPOID-GETRIEBEOELE
Hochdruckschmieroele mit EP-Zusätzen zur Schmierfähigkeitsverbesserung und zur Vermeidung der Fressneigung; in der Hauptsache eingesetzt bei Achsantrieben für Kraftfahrzeuge, bei denen spiralverzahnte und achsversetzte Kegelradantriebe (Hypoidgetriebe) vorkommen. 

 
 
 
   
BUCHER AG LANGENTHAL MOTOREX-Schmiertechnik
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