Tribologie E

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EINFAHROELE
Schmieroele zum Einlaufen neuer Maschinen, Motoren usw., um möglichst kontrolliert durch die chem.-physik.-Vorgänge die Rauhigkeitsspitzen zu glätten bzw. einzuebnen, damit ein grösserer Traganteil der aufeinander gleitenden Flächen erreicht wird.

Emcor-Test
In diesem Emcor-Verfahren soll geprüft werden, welchen Schutz gegen Korrosion Schmierfette in Wälzlagern, Gleitlagern und Gleitflächen in Gegenwart von Wasser unter möglichst betriebsnahen Bedingungen beim Werkstoff geben: DIN 51 802.

Emissionen
Schadstoffmengen, die aus Schornsteinen, Auspuffanlagen usw. in die Atmosphäre abgegeben werden und die Luftverunreinigung verursachen.

Emulgatoren
Fettsäuren, Fettseifen, Ammoniumsalze, Sulfon- und Naphthensäuren usw.; sie werden eingeteilt in anionaktive-, kationaktive und nichtionogene Emulgatoren. Emulgatoren sind oberflächenaktive Stoffe, die durch Herabsetzung der Grenzflächenspannung des Wassers die Bildung und Haltbarkeit einer Emulsion bewirken. Man unterscheidet Oel-in-Wasser-Emulsionen (meistens) und Wasser-in-Oel-Emulsionen.

Emulgierbarkeit
Die Neigung eines Synthese- oder Mineraloeles bzw. eines legierten oder compoundierten Oeles, mit Wasser eine Emulsion zu bilden.

Emulsion
Mischung nicht löslicher Stoffe; bei Mineraloelen z.B. mit Wasser unter Mitwirkung von Emulgatoren; meist als Oel-in-Wasser-Emulsion vorkommend, möglich aber auch als Wasser-in-Oel-Emulsionen.

Engler (E)
Konventionelles Mass zur Kennzeichnung der Viskosität; gemessen wird die Ausflusszeit eines Oeles aus einem bestimmten Gefäss; das Verhältnis der relativen Ausflusszeit des Oeles zu dem von Wasser bei 20°C ist das Engler-Grad.

EP-Schmierstoffe
Extreme Pressure-Schmierstoffe; bei Schmieroelen oder Schmierfetten, die EP-Wirkstoffe (polare oder metallaktive Zusätze bzw. Festschmierstoffe usw.) enthalten, um ein höheres Lastaufnahmevermögen zu ermöglichen, z.B. in Motoren-, Getriebe- (Hypoid), Hydraulik-, Schneidoelen usw.

Erdgas
Kommt im Erdoel sowie in gesonderten Erdgaslagern im Erdinnern vor; Hauptbestandteil ist Methan.

Erdoel
Im Erdinneren in porösen Speichergesteinen, aus tierischen und pflanzlichen Fetten mittels Temperatur und Druck sowie katalytischen Wirkungsmechanismen entstandene Kohlenwasserstoffgemische mit geringen Anteilen an Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff und Metallen; man unterscheidet paraffinbasische, naphthenbasische und gemischtbasische Erdoele.

Ester
Verbindungen zwischen Säuren und Alkoholen unter Wasseraustritt (Aldol-Kondensation oder Oxosynthese). Ester höherer Alkohole mit zweiwertigen Fettsäuren bilden die sogenannten Esteroele; synthetische Schmieroele, die je nach Art bestimmte Vorteile gegenüber mineralischen Schmieroelen aufweisen.

Extreme Pressure (EP) Hochdruckzusätze
Organische Phosphate, Chlor-, Schwefel- und Stickstoff-Verbindungen usw. zur Erhöhung des Lastaufnahmevermögens und zur Herabsetzung des Verschleisses im Mischreibungsgebiet. Getriebe-, Motoren-, Hydraulik-, Schneidoelen usw. werden sogenannte EP-Additives zugesetzt. Diese verhindern Verschleiss und verbessern die Gleitfähigkeit der sich aufeinander bewegenden Metalloberflächen.

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