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Tribologie F
FEDERFETTE
Schmierfette zum Schmieren von Blattfedern, meistens mit MoS2 oder Graphit versehen.
FESTSCHMIERSTOFFE
Werden meist nur für Schmieraufgaben unter extremen Bedingungen (z. B. beim Betrieb im Mischreibungsgebiet) eingesetzt und benötigt. Die bekanntesten sind Graphit, Molybdändisulfid, verschiedene Kunststoffe wie z. B. Polytetrafluorethylen, usw. Die Verwendung erfolgt direkt als Pulverform, in Suspensionen, Pasten, Metallfilmen, Lacken und Kunststoffen.
FLAMMPUNKT
Ist die niedrigste Temperatur, bei der sich in einem offenen bzw. geschlossenen Tiegel aus einer zu prüfenden Flüssigkeit unter festgelegten Bedingungen Dämpfe in solcher Menge entwickeln, dass sich im Tiegel ein durch Fremdzündung entflammbares Dampf-Luft-Gemisch bildet, kurz aufflammt und wieder erlischt: DIN 51 755 T2, DIN ISO 2592, DIN pr EN 57 – siehe auch Brennpunkt.
FLIESSVERHALTEN
Das Viskositätsverhalten einzelner Stoffe kann man in Fliesskurven (Rheogrammen - Zusammenhang zwischen Geschwindigkeitsgefälle und Schubspannung) oder Viskositätskurven (Darstellung der Viskosität h zur Schubspannung) darstellen. Die Form des Fliessverhaltens richtet sich nach der Art des Stoffes, z.B. Mineraloele, synthetische Flüssigkeiten, Schmierfette usw.
FLIESSVERMÖGEN
Verhalten von Schmieroelen (Fliessvermögen) bei Temperaturen unter 0°C. Bestimmung des Fliessvermögens (U-Rohr-Verfahren): DIN 51 568.
FLOCKPUNKT
Ist die Temperatur in °C für Kältemaschinenoele, bei der beim Abkühlen in einem homogenen Gemisch von Kältemaschinenoel und Kältemittel im Verhältnis 10 zu 90 (Massenanteile) im durchfallenden Licht die ersten Ausscheidungen in Form einer milchigen
Trübung oder als Flocken sichtbar werden: DIN 51 351.
FLUGMOTORENOELE
Motorenoele, die in ihrer Verarbeitung und Zusammensetzung den besonderen Anforderungen im Flugmotor angepasst sind, meist Syntheseoele.
FLÜSSIGKEITSREIBUNG
Liegt vor, wenn aufeinanderliegende Reibflächen durch einen Schmierstoff vollständig getrennt sind, so dass keinerlei direkte Berührung mehr stattfindet. Verschleiss tritt nicht mehr auf. Die Viskosität, Temperatur, Schergefälle und das Druckverhalten des Schmierstoffes bestimmen die Flüssigkeitsreibung.
FRIKTION-MODIFIER (FM)
Siehe Reibwertverbesserer.
FORMENOELE
a) Formen aus Holz, Metall o. ä. für die Herstellung von Beton, Keramiken, Dachpfannen usw. werden mit dünnen Oelen oder Emulsionen zum guten Lösen der geformten Teile eingefettet.
b) Kernoele zum Mischen mit Formsand.
FRAKTIONEN
Kohlenwasserstoffgemische mit unterschiedlichen Siedebereichen der atmosphärischen und Vakuum-Destillation. Siehe Destillation.
FROSTSCHUTZ
Kühlstoffe, die als Konzentrate etwa 90% Ethylenglykol sowie Propylenglykol, Inhibitoren, Additive, Farbstoffe und eine geringe Menge Wasser enthalten. Die Kühlmittel-Spezifikationen sind sogenannte Hausspezifikationen der einzelnen Fahrzeughersteller, diese Schreiben auch die Mischungsverhältnisse vor.
FUNKENEROSIONSOELE
Werden verwendet bei der funkenerosiven Bearbeitung von meistens sehr harten Metallen als Dielektrikum. Sie müssen gut isolieren, Werkzeug und Werkstück kühlen und sollten leichtionisierbar sein. Geringe Verdampfungsneigung, hoher Flammpunkt, Oxidationsstabilität, Haut- und Dichtungsverträglichkeit, chemisch neutral, hoch ausraffiniert, aromatenarm sind einige Punkte, die gute Produkte auszeichnen. Die Viskosität liegt bei ca. 2 bis 4,5 mm2/s bei 40°C.
FURFUROL-VERFAHREN
Selektive Extraktion von Flüssigkeiten, insbesondere Mineraloelen durch Furfurol. Siehe auch Duo-Sol-Verfahren.
BUCHER AG LANGENTHAL • MOTOREX-Schmiertechnik
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