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LYNDON POSKITT KURZ VOR DEM ZIEL

Unter dem Motto «Races2Places» startete der motorradverrückte Brite Lyndon Poskitt (40) im April 2014 auf einer umgebauten KTM 690 Rallye zu Motorradrennen auf der ganzen Welt. Nach über 5 Jahren und 230 000 km im Sattel machte er auf dem Weg nach Hause einen Zwischenhalt bei MOTOREX in Langenthal. Das MOTOREX Magazine nutzte die Gelegenheit für ein Interview.

Lyndon, auf welcher Etappe von «Races2Places» befindest du dich aktuell?

Auf der letzten Etappe – auf dem Weg nach Hause! Ja, ich kann es selber kaum glauben. Nun schaue ich noch bei meinem «Lieblings-Schmiertechnikpartner» MOTOREX und danach bei Michelin in Frankreich vorbei.

Weshalb bis du überhaupt zu so einer grossen Tour gestartet?

Zuerst plante ich, nur 18 Monate unterwegs zu sein. Doch nach einem Jahr merkte ich, dass mir die Zeit nicht reichen wird, um Rennen auf allen Kontinenten zu bestreiten. So vergingen Tage, Monate und Jahre im Sattel meiner Maschine. Die Vorbereitung der beiden Dakar- Rallyes 2017 und 2018 brauchte ebenfalls viel Zeit.

Hast du die dir gesetzten Ziele erreicht?

Ja. Was ich erleben durfte, hat alle meine Erwartungen sogar übertroffen.

Welcher Moment war aus fahrerischer Sicht für dich der schwierigste?

Es war die erste Teilnahme an der Dakar 2017 an der ich in der Malle-Moto-Klasse gestartet bin. In dieser Klasse hast du keine Crew und kein Serviceteam. Ersatzteile führst du selber mit. Und das über eine Distanz von 9000 km! Ich überschritt klar meine Grenzen, hatte zu wenig Schlaf und Kondition. Deshalb startete ich 2018 gleich nochmals, um alles besser zu machen (lacht).

Kamst du nie auf die Idee, deine Reise abzubrechen oder an einem Ort zu bleiben?

Nein, eigentlich nicht. Vor 2 Jahren lernte ich meine Freundin Camilla kennen. Damals sagte auch sie, dass ich ein Abenteurer sei und mein Projekt, die Welt mit dem Motorrad zu entdecken, zu Ende bringen müsse. Vor Afrika hatte ich aber irgendwie Respekt, war müde und zögerte. Zu Unrecht. Afrika und die Rennen (Kalahari Rallye 2018/Roof of Africa 2018) waren unvergessliche Highlights.

Was hast du unterwegs wirklich vermisst?

Die gute Küche meiner lieben Mutter. Aber auch meine verschiedenen Fahr- und Motorräder zu Hause in der Garage.

Dein glücklichster Moment auf der ganzen Reise war?

Es wird der Tag meines Eintreffens zu Hause in England sein, der eigentlichen Zieldurchfahrt von «Races2Places».

Welche Erfahrungen hast du unterwegs mit den Produkten von MOTOREX gemacht?

Da ich auf dem Bike nicht viel mitführen konnte, war ich froh, dass in 90 % der bereisten 74 Länder immer MOTOREX-Produkte auf dem Markt verfügbar waren. Für die extremen Belastungen war das Motorenoel MOTOREX Cross Power 4T mit der 10W/60er-Viskosität für meine KTM die perfekte Wahl. Auch der Chainlube- Kettenspray (Red.: Chainlube Adventure) ist prima.

Schwörst du immer noch auf KTM?

Ja, definitiv. Bei meinen KTM (690 Rallye und 450 Rallye) handelt es sich um Offroad-Rennmaschinen. Sie sind extrem robust, zuverlässig und bieten auch einen gewissen Fahrkomfort. Das ist für lange Trips unerlässlich.

Hast du schon Pläne für die Zukunft?

Ja, es gibt bereits neue Projekte für 2020. Mehr dazu werde ich an der EICMA 2019 (7. bis 10. Nov.) in Mailand

bekanntgeben.

Danke für das Interview und alles Gute, Lyndon.

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